Academic
Publications
Prinzipien der sanierenden Cholesteatomchirurgie

Prinzipien der sanierenden Cholesteatomchirurgie,10.1007/s00106-011-2265-4,Hno,T. Stark,A. Gurr,H. Sudhoff

Prinzipien der sanierenden Cholesteatomchirurgie  
BibTex | RIS | RefWorks Download
Zusammenfassung  Als potenziell lebensbedrohliche Erkrankung erfordert das Cholesteatom des Felsenbeins i. d. R. ein chirurgisches Vorgehen. Ziel der Operation (Op.) des Cholesteatoms ist ein leicht zu pflegendes Ohr ohne Residuen oder Rezidive. Die Verbesserung des Hörens ist zweitrangig. Zumeist wird das Schallleitungssystem einzeitig rekonstruiert. Bei der geschlossenen Op.-Technik wird die hintere Gehörgangswand erhalten oder rekonstruiert und das Mastoid bleibt belüftet, oder das Mastoid wird nach Entfernung der hinteren Gehörgangswand vollständig oder partiell verschlossen. Bei der offenen Op.-Technik bleibt die Mastoidhöhle zur Inspektion offen, d. h. gute operative Übersicht und frühes Erkennen möglicher Rezidive. Nachteile sind die intensive Nachbehandlung, Sekretionsneigung und persistierende Schwindelbeschwerden. Diese Nachteile entfallen bei geschlossener Technik mit erhaltener hinterer Gehörgangswand. Hierbei bestehen aber eine schlechtere operative Übersicht und höhere Rezidivneigung. Unserer Meinung nach sollte jede Technik, bei der das Mastoid nicht zur Inspektion offen bleibt, als geschlossene Technik bezeichnet werden.
Journal: Hno , vol. 59, no. 4, pp. 393-400, 2011
Cumulative Annual
View Publication
The following links allow you to view full publications. These links are maintained by other sources not affiliated with Microsoft Academic Search.