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Ätiologie und Pathogenese der Blasenüberaktivität

Ätiologie und Pathogenese der Blasenüberaktivität,10.1007/s00120-011-2522-x,Urologe A,T. Bschleipfer,F. Wagenlehner,W. Weidner

Ätiologie und Pathogenese der Blasenüberaktivität   (Citations: 1)
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Zusammenfassung  Der Symptomenkomplex „Überaktive Blase“ (ÜAB bzw. OAB) betrifft >10% der erwachsenen Bevölkerung. Die Ätiopathogenese ist multifaktoriell. Harnwegsinfekte, Blasentumore, Fremdkörper, stattgehabte Bestrahlung der Blase und intravesikale Chemoinstillation müssen zunächst ausgeschlossen werden. Oftmals liegt der OAB eine neurogene Schädigung zugrunde, welche zur Ausbildung einer Detrusorhyperaktivität führt. Aber auch primär nichtneurogene Veränderungen wie die Blasenauslassobstruktion oder weibliche Beckenbodendysfunktionen bzw. ligamentäre Lockerheiten mit Ausbildung einer Zystozele bzw. eines Genitalprolapses können wesentlich zur Entstehung der OAB beitragen. In der Folge sind Urothel, Suburothel, Detrusor und Blasenafferenzen an der Symptomentstehung beteiligt. Durchblutungsstörungen wurden bislang noch wenig beachtet. Diese sowie molekulare Veränderungen der Blasenafferenzen gilt es künftig detaillierter zu untersuchen.
Journal: Urologe A , vol. 50, no. 4, pp. 477-480, 2011
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